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5 Gründe, warum Sie Oklahoma sehen sollten!
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Eine Liebesgeschichte für die Ewigkeit, die fünfzehn US-Präsidentschaften überdauert hat? Mach die Scheunentür zu! Im Jahr 1943 setzte [***Oklahoma!***](https://www.londontheatredirect.com/musical/oklahoma-tickets?_gl=1*6k0gxi*_up*MQ..&gclid=Cj0KCQjw7aqkBhDPARIsAKGa0oKFjyQchCNJZNRqiwculk1qtgGFBqE7bbJi8ss_ZpQer-TWrY2Ku6UaAsLLEALw_wcB&gclsrc=aw.ds) das goldene Zeitalter des Theaters in Brand und das Licht brennt immer noch hell.
Das ist das erste Mal, dass du so ein Hoedown siehst. In dieser Geschichte ebnet eine temperamentvolle Rivalität zwischen lokalen Bauern und Cowboys den Weg zur wahren Liebe, doch für unsere vom Schicksal verliebten Western-Liebhaber – den charmanten Cowboy Curly und das atemberaubende Bauernmädchen Laurey – ist es nicht so glatt. Diese beiden Seelen des Outbacks kämpfen verzweifelt darum, ihre Liebe am Leben zu erhalten. Aber kann es den neuen Bundesstaat Oklahoma überstehen?
Entdecke es selbst, Partner! Hier sind fünf Gründe, warum Sie *Oklahoma* sehen sollten!
## Es ist eine Wildwest-Geschichtsstunde
Die *Ereignisse von Oklahoma!* spielen Anfang des 20. Jahrhunderts, genau zu dem Zeitpunkt, als das Oklahoma-Territorium kurz davor steht, der 46. Bundesstaat zu werden. Die Geschichte taucht in den Geist der amerikanischen Grenze ein und erforscht die Träume ihrer Bewohner durch die Reisen von Rancharbeitern und Bauernmädchen, jede mit eigenen Zielen.
Das Musical hebt die Tänze, das Dating und die gesellschaftlichen Bräuche von Oklahoma und dem Mittleren Westen im Jahr 1906 hervor und beleuchtet die Unterschiede zwischen Landbewohnern und Stadtbewohnern. Es bietet einen introspektiven Einblick in diese Epoche der Geschichte, in der junge Menschen versuchen, ihren Platz in Oklahoma, Amerika und der sich schnell verändernden Welt zu finden. Draußen auf den Maisfeldern verändern sich die Bundesstaaten von Minute zu Minute.
## Er wurde von **Rodgers und Hammerstein** geschrieben
Die Musik für *Oklahoma!* wurde von **Richard Rodgers** geschrieben, und die Liedtexte stammten von **Oscar Hammerstein II,** und oh, was für eine wunderschöne Partitur das ist! **Rodgers und Hammerstein** leiteten mit den Liedern in *Oklahoma!* ein goldenes Zeitalter des Musicaltheaters ein, das die Handlung, die Charaktere und die Themen vorantrieb und nahtlos in die Geschichte einfügte.
*Oklahoma!* markierte eine Abkehr von den damaligen traditionellen Musicals, bei denen Lieder und Tänze oft eigenständige Nummern waren, die nichts mit der Handlung zu tun hatten. Rodgers und Hammerstein integrierten Geschichte, Musik und Tanz nahtlos und schufen so ein stimmiges und einheitliches Theatererlebnis. Die Figuren in Oklahoma! waren komplexer und realistischer als die damaligen Standardfiguren im Musicaltheater.
Vor *Oklahoma!* waren Oscar Hammerstein IIs letzte fünf Projekte Flops. In einer Wendung des Schicksals: Oklahoma! brach alle bisherigen Broadway-Rekorde für Erfolg und lief mit 2.212 Aufführungen.
## Daniel Fishs *Oklahoma!* ist radikal anders
Die Produktion von Fisch erhöht die Einsätze und das Adrenalin. Es nimmt die gingham-kitschige Fröhlichkeit des Originals weg und bietet eine dunklere, wildere und sexierere Darstellung. Mit einer schärferen Charakterisierung der Oklahoma-Gemeinschaft zeigt es einen Ort, an dem man sich nur durch Sex oder das Schießen einer Waffe entspannen kann... yeehaw!
Die Figuren sind neu interpretiert und bieten eine frische Perspektive. Zum Beispiel wird die Figur Ado Annie, die meist als reiner komischer Relief dargestellt wird, als komplexere und nachvollziehbarere Figur mit Wünschen dargestellt, die sich nicht leicht abtun lassen. Das zentrale Liebesdreieck zwischen Laurey, Curly und Jud wird ebenfalls als echtes Dreierduo dargestellt, das der Geschichte eine dringend benötigte Portion Tiefe und Spannung verleiht.
## Es ist visuell atemberaubend
Die Produktion sticht visuell hervor, aber auf ihre ganz eigene Weise – mit ihrer sparsamen und unschönen Ästhetik entsteht ein Kontrast zwischen dem vergoldeten Auditorium des Wyndham Theatre und der Bühne, die mit blondem Sperrholz und Gewehren gesäumt ist, was einen auffälligen visuellen Eindruck erzeugt. Die Traumballettsequenz hat eine unheilvolle Note, die die Gesamtatmosphäre der Produktion verstärkt.
Als Außenseiter Jud Fry ist **Patrick Vaill** überzeugend; Er ist eher melancholisch als gefährlich. Während Vaills Gesicht gefilmt, projiziert und an der Rückwand vergrößert wird, wird Pore Jud is Daid in völliger Dunkelheit aufgeführt. Das Bild ist beunruhigend, während seine riesigen Augen flackern und zusammenzucken.
## Die Orchestrierungen sind brillant
Die Orsetzungen von **Daniel Kluger** bieten eine gezackte und zerfetzte Interpretation der Musicalpartitur. Die vertrauten Melodien werden von Elementen wie dem Knacken von Bierring-Pulls oder Nirvana-ähnlichem vokalem Fatalismus getrübt, was der Originalmusik eine einzigartige Note verleiht.
Die ursprüngliche Broadway-Orchestrierung von *Oklahoma!* von **Robert Russell Bennett** forderte insgesamt achtundzwanzig Musiker in einem Orchester, darunter eine Harfe, fünf Blechbläser und vier Holzbläser. Das nenne ich ein Orchester!
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