Cats – Auf dem Weg zurück an die Spitze!

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1981 hätte die Idee eines Musicals über singen und tanzende Katzen selbst den vernünftigsten Menschen verrückt klingen lassen. Über drei Jahrzehnte später ist die Idee für viele immer noch nicht sehr ansprechend.  Wie können fast drei Stunden Theater mit wenig bis gar keiner Handlung ein Publikum unterhalten? Bis heute weiß ich die Antwort nicht, doch [**Cats**](https://www.londontheatredirect.com/musical/1574/Cats-tickets.aspx) ist im London Palladium wieder auf die Beine gekommen und bietet eine magische und unvergessliche Nacht im Theater.
Andrew Lloyd Webbers wunderschöne Musik bleibt größtenteils erhalten und ergänzt Dame Gillian Lynnes atemberaubende Choreografie, die von den Tänzern auf der Bühne mit solcher Energie und Perfektion vorgetragen wird. Cats-Bühnenbildner John Napier begeistert weiterhin mit einem Bühnenbild, das sich durch das [**London Palladium**](https://www.londontheatredirect.com/venue/4/London-Palladium.aspx) windet und es den Darsteller ermöglicht, überall in diesem wunderschönen Theater aufzutreten.[****](https://www.londontheatredirect.com/musical/1574/Cats-tickets.aspx) Das stärkste Element dieser Wiederaufnahme ist jedoch das talentierte und fleißige Ensemble, und sie liefern alle großartige Darstellungen ab. Während der gesamte [**Cats-Cast**](https://www.londontheatredirect.com/musical/1574/Cats-tickets.aspx) großartig war, stachen besonders Joseph Poultons Mr Mistofolees und Callum Trains Munkustrap hervor. Beide spielten die Rollen mit solcher Leichtigkeit und Geschmeidigkeit, dass man leicht vergaß, dass ich nicht tatsächlich reale Katzen auf der Bühne tanzen und singen sah. Trotz rundum erstaunlicher Leistungen gab es ein Ensemblemitglied, das für mich am hellsten gestrahlt hat. **Nicole Scherzinger** war als ehemalige Glamourkatze Grizabella herausragend und beendet die Show mit ihrer atemberaubenden und bewegenden Darbietung von Memory. Ich hatte dieses Lied oft als sehr überbewertet empfunden, doch **Scherzingers Version** hatte mich völlig sprachlos zurückgelassen. Ich wünschte nur, Grizabella hätte eine größere Rolle gehabt, nur damit wir mehr von dieser talentierten Schauspielerin und Sängerin auf der Bühne sehen könnten. Es gab einen großen Fehler in dieser Neuauflage, und das war die Modernisierung der Figur The Rum Tum Tugger. Das Produktionsteam hatte die liebenswerte, 'neugierige Katze' in eine rappende 'Straßenkatze' verwandelt. Natürlich waren die neuen Orchestrierungen und der Beat eingängig, und die neue Choreografie von Antoine Murray-Straughan war sehr elegant, aber die Figur passte einfach nicht mehr in die Show. Manchmal fühlte sich die Figur eher wie ein Rap-Off als in ein West-End-Musical an. Obwohl die Handlung manchmal zu dünn ist und einige Nummern etwas veraltet wirken, ist diese [**Cats the Musical London-Produktion**](https://www.londontheatredirect.com/musical/1574/Cats-tickets.aspx) ein zeitloses und bezauberndes Musical, das jeder mindestens einmal in neun Leben erleben sollte. **Cats Testbericht ★★★★** Rezension von Jake Samson

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By London Theatre Direct

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