Phantom der Oper: Versteck dein Gesicht, damit die Welt dich nie findet

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Ein Mann mit Maske zu einer ikonischen Ouvertüre. Im malerischen Theater [**Ihrer Majestät kann**](https://www.londontheatredirect.com/venue/13/her-majestys-theatre.aspx) es nur Andrew Lloyd Webbers Meisterwerk sein, das [**Phantom der Oper"** ist](https://www.londontheatredirect.com/musical/13/phantom-of-the-opera-tickets.aspx) (Beachten Sie, dass Sie Box Nr. 5 meiden sollten, wenn Sie bald eine Reise buchen, um sie zu sehen). Seit der Premiere am 9. Oktober 1986 kommen die Zuschauer in großer Zahl – bisher wurden drei Olivier's gewonnen, und es ist nun die *zweitlängste Show im **West End***.
Die Bühne befindet sich in einem staubigen, düsteren Auktionshaus, in dem verschiedene Artefakte der Pariser Oper verkauft werden – darunter eine Spieluhr und ein großer Kronleuchter. Anschließend werden wir in die Blütezeit des Opernhauses zurückversetzt, wo die Proben in vollem Gange sind. Doch es dauert nicht lange, bis der Operngeist zum ersten Mal auftaucht und das Leben dadurch unwiderruflich verändert wird.  Bald folgt ein Liebesdreieck, und die Spannung baut sich im Verlauf des Akts auf, bevor es in dramatischer und spektakulärer Weise gipfelt. Akt Zwei beginnt mit einem Maskenball, der wirklich magisch ist und dessen Ende mit dem unheilvollen Wiederauftauchen des Phantoms zusammenfällt.  Im Verlauf des emotionalen Schlusses wird mehr über das Phantom selbst enthüllt, und erst dann beginnen wir, das Rätsel zu verstehen, das der Mann hinter der Maske ist. Das Bühnenbild ist so gestaltet, dass man nahtlos vom Auktionssaal in die Eleganz des Opernhauses und weiter in die feuchte Dunkelheit der Katakomben unter Paris transportiert werden kann.  Trockeneis und Pyrotechnik werden ebenfalls eingesetzt, was verlockend und zur erhöhten Atmosphäre von Geheimnis und Spannung an wichtigen Stellen beiträgt. Viele berühmte Namen haben die Schlüsselrollen in der Produktion übernommen, darunter John Owen Jones, Michael Crawford und Ramin Karimloo in der gleichnamigen Rolle, Sarah Brightman und Sierra Boggess als die junge Schülerin Christine Daaé sowie Michael Ball als Raoul, Vicomte de Chagny – die dritte Person im Dreieck. Der aktuelle Phantom ist Ben Forster, der die Rolle äußerst gut spielt. Besondere Erwähnung verdient der Bekannte Scott Davies, dessen mitreißender Ton es schafft, die gequälte, aber zutiefst sensible Seite des Phantoms zum Vorschein zu bringen. Er schafft es, den Schmerz darzustellen, aus dem das verführerische Phantom besteht, ein gequältes und hässliches Gesicht unter der Maske. Brava, Mr. Davies. Erwähnenswert sind auch die Darstellungen von Celinde Schoenmaker als Christine und Nadim Naaman als Raoul – beide sind herausragend in einer letztlich erzählten Geschichte tiefer und manchmal unerwiderter Liebe. Über dreißig Jahre sind seit der Premiere vergangen, doch das Phantom kann den Zuschauer immer noch verzaubern und verwirren – mit vielen Wendungen und wunderbaren Effekten, alles untermalt von einer mitreißenden und bezaubernden Partitur mit zärtlichen Balladen, Opernarien und dramatischen Orgelstücken.  Er verdient wirklich seinen Platz auf der West End-Bühne und wird fast sicher noch eine ganze Weile weiterlaufen.  Es ist – buchstäblich phantastisch.

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By Kay Johal

Kay liebt besonders Musicals und hat eine Leidenschaft fürs Schreiben.