Rezension: Cinderella (Gillian Lynne Theatre, West End)
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**Andrew Lloyd Webbers** Version von [***Cinderella***](https://www.londontheatredirect.com/musical/cinderella-tickets) hat endlich im [**Gillian Lynne**](https://www.londontheatredirect.com/venue/59/gillian-lynne-theatre.aspx)! Nach ein oder zwei Fehlstarts und einem öffentlichen Streit mit der Regierung können wir jetzt alle zum Ball gehen.
*Aschenputtel* ist eine Geschichte, die wir alle kennen, und es wird immer ein Kampf sein, sie frisch zu halten. Es hat nicht nur diesen Hügel zu erklimmen, sondern die jährliche Panto-Saison wird jedes Jahr Hunderte von Versionen im ganzen Land aufführen, sodass es etwas Besonderes bedeutet, anders zu sein.
Lloyd Webber erklärt, dass dies eine *Aschenputtel* für die heutige Zeit ist. Wir sehen sie in Doc Martins gekleidet, mit Spitzenärmeln und einem allgemeinen 'Grunge'-Look (obendrein schwarzer Lippenstift). Während Aschenputtel modern wirken mag, tut es der Rest des Ensembles nicht. Ritter in Kettenhemden, eine Königin im Stil von Marie Antoinette und ein charmanter Prinz, der gegen einen Drachen kämpfte. Für mich ging die Modernisierung (oder die Gegenüberstellung der beiden) nicht weit genug.
Die Show bietet einige großartige Leistungen, insbesondere **Carrie Hope Fletcher** in der Titelrolle, die den Außenseiter brillant spielt und bei den musikalischen Nummern nicht enttäuscht. Ihre Rolle wirkt jedoch etwas unterentwickelt. Sie singt davon, eine 'böse Cinderella' zu sein, begeht aber am Anfang der Serie nur eine rebellische Tat wirklich ein.
Das Bühnenbild und das Lichtdesign sind atemberaubend und schaffen ein visuelles Spektakel – das einige Zuschauer aus einer anderen Perspektive zu schätzen wissen! Hier glänzt die Serie wirklich und sorgt für echte 'Wow'-Momente.
Insgesamt war es großartig, eine neue Interpretation der klassischen Geschichte zu erleben, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie die Langlebigkeit als Inspiration genießen wird.