Rezension: Kinky Boots ist "makellos, ansteckend energiegeladen"

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[**Kinky Boots at the Adelphi Theatre**](https://www.londontheatredirect.com/musical/1451/Kinky-Boots-tickets.aspx), ein Musical basierend auf einer wahren Geschichte, hat mich völlig umgehauen. Es war energiegeladen (um es milde auszudrücken!), frechen – und unglaublich spaßig. Die Show würde jedem gefallen: Ich würde gerne meine Großeltern, Arbeitskollegen oder Freunde mitnehmen. Es war so charmant, dass ich jeden herausfordere, es nicht absolut zu lieben.
Die Energie in [**Kinky Boots**](https://www.londontheatredirect.com/musical/1451/Kinky-Boots-tickets.aspx) war atemberaubend. Es war so unglaublich lebendig, dass das ganze Auditorium einen eigenen Puls zu haben schien. Die ansteckende Stimmung war unglaublich frech – frech; Nie grob. Das harmonierte gut mit den schwereren Momenten der Serie: Diese Momente wurden so platziert, dass sie sich nicht in die Länge ziehen oder verhindern, dass die Serie insgesamt sehr positiv ist; Sie verliehen der Geschichte jedoch viel tiefgreifende Bedeutung. **Matt Henry**, der Lola spielte, war in seiner Darstellung absolut makellos. Als Lola war **Matt** unglaublich unterhaltsam und, ich muss sagen, wirklich sexy. Die Figur Lola hat das Crossdressing für mich wirklich neu definiert. **Matt** beherrschte die Bühne vollständig, von Anfang bis Ende. Er ließ seine Energie nie nachlassen oder seine Flamboyanz schwanken. Und doch zeigte er Lolas Unsicherheit äußerst gut – was für eine Bandbreite, das Publikum mal zum Lachen und zum Weinen zu bringen. Charlie Price wurde von **Killian Donnelly** gespielt, der wie **Matt Henry** außergewöhnlich gut darin war, seine grundlegenden Unsicherheiten darzustellen. **Killian Donnely** zeigte ebenfalls eine äußerst beeindruckende schauspielerische Bandbreite – auch hier konnte er viel Spaß mit dem Publikum haben und behielt dabei die Kraft, sie auf einer tieferen Ebene zu bewegen. Auch der Rest der [**Kinky Boots-Besetzung**](https://www.londontheatredirect.com/musical/1451/Kinky-Boots-tickets.aspx) war fantastisch. Lolas Engel bildeten eine beeindruckende Gruppe – sie klangen und sahen unglaublich aus. Auch hier makellos. **Amy Lennox**, die Lauren spielte, war eine meiner Favoritinnen. Sie war sehr witzig, und ihr Hauptsong war einer der besten der Show. Nicola, gespielt von **Amy Ross**, war besonders gut darin, nicht als 'der Böse' zu wirken. Sie präsentierte eine realistische, sympathische Figur; Wir wurden sicherlich nicht dazu gebracht, ihr für ihre Entscheidungen Groll zu nehmen. Don war ein weiterer beeindruckender Charakter. Gespielt von **Jamie Baughan**, spielte er mühelos mit den Gefühlen des Publikums und bildete den perfekten Kontrast zu Lola. Das Ensemble und die anderen, kleineren Rollen waren alle essenziell für die Gesamtaufführung. Es braucht ein ganzes Ensemble, nicht nur Hauptdarsteller, um eine solche Energie zu erzeugen. **Chlöe Hart** war in ihren verschiedenen Rollen besonders brillant, aber ich konnte wirklich keine der Darstellungen kritisieren. Das Kostüm spielte eine absolut wesentliche Rolle in dieser Produktion: Es musste fantastisch sein, und das war es auch. Ebenso haben das Bühnenbild und die Choreografie (die sich im gesamten Stück stark verknüpfen) die großartige Atmosphäre der gesamten Show betont und verstärkt. Die Musik in [**Kinky Boots**](https://www.londontheatredirect.com/musical/1451/Kinky-Boots-tickets.aspx) war, passend, sehr lebendig. Die Songs waren außerdem extrem eingängig ("The Sex Is In The Heel" ist seit Tagen in meinem Kopf) und Lolas Darbietungen stachen besonders als absolut fabelhaft hervor. Ich habe Laurens Lied schon erwähnt, aber ich werde es wieder tun, einfach weil es so fantastisch unterhaltsam war. Alles in allem war diese Inszenierung makellos, ansteckend energiegeladen und daher für absolut jeden sehr zu empfehlen. Es muss eines der besten Dinge sein, die momentan in London laufen. Also schaut euch [**Kinky Boots**](https://www.londontheatredirect.com/musical/1451/Kinky-Boots-tickets.aspx) an! Ich verspreche dir, du wirst es lieben.

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