REZENSION: School of Rock "Ich bin ein Konvertit..."
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Andrew Lloyd Webbers neuestes **Musical** und der jüngste Broadway-Transfer, [ **School of Rock**](https://www.londontheatredirect.com/musical/2208/school-of-rock-tickets.aspx), ist im **West End** angekommen. Basierend auf dem gleichnamigen Jack-Black-Film hat die Serie in den vergangenen Monaten viel Aufmerksamkeit erhalten, und sie lässt einen fragen: "Ist es den Hype wert?" Die etwas unbeholfen aussehenden Fotos von Lloyd Webber draußen [ **New London Theatre**](https://www.londontheatredirect.com/venue/59/new-london-theatre.aspx) helfen wenig, die Befürchtung zu lindern, dass diese Show nicht liefern wird.
Ich gestehe, dass ich mit diesen Vorurteilen an die Bühne ging, verstärkt durch die Tatsache, dass Julian Fellows, der so weit entfernt von amerikanischem Rock ist, wie man nur sein kann, das Buch geschrieben hat. Ich hatte etwas erwartet, das bestenfalls lauwarm sein würde.
Nachdem ich die Show gesehen habe, bin ich überzeugt. Meine ganze Besorgnis verflog in den ersten Momenten der Show. Die Texte und Dialoge sind witzig, die Musik eingängig und alles, was man sich von einem **Rockmusical** wünscht, und die Besetzung ist phänomenal.
Die Geschichte ist eine typische klischeehafte Underdog-Geschichte, und man weiß, wie sie enden wird, aber die ganze Zeit feuert man der Hauptfigur die Daumen und genießt es, auf einer Reise voller Spaß und Freude mitgerissen zu werden – der Freude an Musik.
Und ist das nicht Teil dessen, worum es bei einem Musical geht? Die Feier der Live-Musik. Die emotionale Kraft, die sie auf ein Publikum hat, und ihre Fähigkeit, mehr zu engagieren und zu sagen, als Worte je können.
Das Kreativteam hat großartige Arbeit geleistet und Lloyd Webber hat bewiesen, dass er auch nach einigen wackeligen Jahren mit 'Love Never Dies' und 'Stephen Ward' immer noch einen Hit schaffen kann.
Eine besondere Erwähnung gebührt der Gruppe von Kindern, die singen, tanzen und Charaktere spielen – nicht nur Kinder, sondern auch live auf der Bühne ihre eigenen Instrumente spielen. Diese Kinder haben eine vielversprechende Zukunft vor sich, und wenn nichts anderes, ein Lob an Lloyd Webber, der dieses Talent gefördert und gefördert hat. Bravo!