REZENSION: The Braille Legacy im Charing Cross Theatre
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Louis Braille ist ein uns allen vertrauter Name, weil er das System der erhabenen Punkte erfunden hat, das seinen Namen trägt und Blinden das Lesen ermöglicht. Er ist Gegenstand eines neuen Musicals, [The Braille Legacy](https://www.londontheatredirect.com/play/2686/the-braille-legacy-tickets.aspx), das derzeit im [Charing Cross ](https://www.londontheatredirect.com/venue/124/charing-cross-theatre.aspx)[Theatre](https://www.londontheatredirect.com/venue/124/charing-cross-theatre.aspx)[ aufgeführt ist,](https://www.londontheatredirect.com/venue/124/charing-cross-theatre.aspx) unten aufgeführt der gleichnamige Sender.
Seine Geschichte spielt in einer Institution in Frankreich und folgt seinen prägenden Jahren als frühreifer Student und dem Widerstand des 'Establishments', der ihm erlaubt, sein System weiterzuentwickeln.
Dieses Musical von Sébastien Lancrenon und Jean-Baptiste Saudray fehlte mir das nötige Drama, um es als Musical zu rechtfertigen. Da das Publikum mit Braille und seiner Arbeit vertraut ist, liegt der Fokus der Serie darauf, wie er es gemacht hat, und die lineare Erzählung sorgte dafür, dass die Geschichte leider allzu vorhersehbar war. Es wurde einmal gesagt, dass die Lieder in Musicals an einem Punkt kommen sollten, an dem die Emotion ihren Höhepunkt erreicht und es keine andere Möglichkeit gibt, als zu singen und Musik statt Dialog zu verwenden. Die Dynamik dieses Stücks konnte die Höhen und Tiefen nicht liefern, sodass das Publikum eher flach wirkte.
Versteht mich nicht falsch, die Serie hat zwar ihre Vorzüge, aber ich fürchte, sie lassen sich vom Drehbuch zurückhalten. Die Besetzung war hervorragend, besonders Jérôme Pradon als Doktor Pignier, der ermutigende Leiter der Institution, der schließlich durch seinen Wunsch nach Reformen vertrieben wurde. Tatsächlich war sein Lied Liberté, Égalité, Fraternité, das Motto von Paris, ein Höhepunkt der Show. Auch das Design war sehr gut umgesetzt. Das monochrome Erscheinungsbild des Stücks mit einem drehbaren Bühnenbild wurde vom Regisseur mit großem Erfolg genutzt.
Insgesamt freue ich mich, diese Produktion gesehen zu haben, aber ich habe das Gefühl, dass sie als Musical noch nicht ganz funktioniert und die Geschichte von Louis Braille vielleicht besser als Stück funktioniert.