REZENSION: Wer hat Angst vor Virginia Woolf? " . . . ein Muss-Sehen"
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Der mehrfach mit Tony Award ausgezeichnete Dramatiker Edward Albees [**Who's Afraid of Virginia Woolf**](https://www.londontheatredirect.com/play/701/whos-afraid-of-virginia-woolf-tickets.aspx) läuft bis zum 27. Mai im [**The Harold Pinter Theatre**](https://www.londontheatredirect.com/venue/26/harold-pinter-theatre.aspx). Mit **Imelda Staunton** und **Conleth** **Hill, die** Albees herzzerreißendes Spiel zerreißen, ist es jedoch schade, dass es nicht unendlich gespielt wird.
Das Stück folgt George (Hill) und Martha (Staunton) und ihrem verzweifelten Machtkampf in ihrer schwächelnden Ehe. Der Kampf bricht und funkelt vor der rehäugigen Honey (gespielt von der liebenswerten Imogen Poots) und ihrem Ehemann Nick (gespielt von Luke Treadaway), bis ein Sieger gekrönt wird.
Das Stück beginnt mit dem verheirateten Paar George und Martha, die sich gegenseitig necken und leicht beleidigen. Die Chemie zwischen Conleth und Staunton ist von Anfang an charmant, und sie springen mühelos aneinander. Während sich das Stück entfaltet und der Schlaf gegen Alkohol ersetzt wird, intensiviert sich der Kampf zwischen Martha und George.
Staunton und Hill nehmen uns mit auf Albees Achterbahnfahrt und lassen das Publikum auf ihren Sitzen sitzen. Staunton ist als Martha phänomenal, obwohl das Stück etwas mehr als drei Stunden dauert, wäre mein Herz stehen geblieben, hätte sie eine Minute früher geendet. Hill ist als George fesselnd, und als die Schlacht beginnt, ist seine subtile, sarkastische Darstellung von George gleichermaßen amüsant und verstörend.
Unter der Regie von James Macdonald teilen sich die Schauspieler sorgfältig die Bühne, ohne dass das Tempo auch nur eine Sekunde nachlässt. Macdonald hält das Publikum in seiner Hand, während die Augen des Publikums von Figur zu Figur schnellen, immer sicher, dass sie den richtigen sehen, weil sie nicht wegsehen können.
Obwohl die Show düster und verdreht ist, ist Albees Stück mit leichten Witzen gespickt, die vom Ensemble gut umgesetzt werden. Es ist amüsant zu beobachten, wie die Charaktere sich gegenseitig aufziehen, bis plötzlich der spielerische Stich in einen Stich umschlägt.
Während sich die Geschichte entfaltet, werden Nick und Honey in die verdrehten Spiele von Martha und George hineingezogen, und Poots und Treadaway spielen dieses kontrastierende Paar gut.
Das Design der Serie (von Tom Pye) ist exquisit und bietet den perfekten Rahmen für das sichere, geschützte Zuhause, in das Macdonald uns einlädt.
Sonia Friedman hat wieder einen weiteren Hit in der Hand, Who's Afraid of Virginia Woolf [ist ein absolutes Muss](https://www.londontheatredirect.com/play/701/whos-afraid-of-virginia-woolf-tickets.aspx). Staunton gibt jede Faser ihrer Seele in der Rolle der Martha, und bis zum letzten Vorhang hatte sie auch ein Stück von mir genommen.