RICHARD III. REZENSIONEN

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**Sam Mendes** inszeniert **Kevin Spacey** am [**Old Vic Theatre** ](https://www.londontheatredirect.com/venue/60/Old-Vic-Theatre.aspx)in [**Richard III**.](https://www.londontheatredirect.com/play/883/Richard-III-tickets.aspx) als Plantagenet-Herzog von Gloucester, dessen Tod in der Schlacht von Bosworth das dynastische Haus York blutig beendete.
"Die Klarheit der Regie ist bewundernswert, und Spacey liefert eine beeindruckende körperliche Darstellung ab, die verletzt, dunkel und bösartig subversiv ist. Seine Schurkerei bereitet ihm Vergnügen, doch sein Selbsthass zeigt sich in seinen Augen, die die Unsicherheiten hinter seiner Prahlerei verraten.  Haydn Gywnnes Königin Elisabeth ist ein Vorbild entsetzter Strenge, und Gemma Jones ist eindringlich als Witwe von Heinrich IV., einer Geliebten des Okkulten.  Bewertung: ****Evening Standard Kevin Spacey hat lange im Dunklen und Unheimlichen geglänzt, doch in Sam Mendes' Inszenierung von Richard III. im Old Vic verfehlt er Größe nur knapp. Bewertung: * * * * * Telegraph Spaceys Darstellung ist faszinierend; schon in der Eröffnungsszene, in der er niedergeschlagen auf einem Stuhl sitzt, den Partyhut schief, während im Hintergrund eine Nachrichtenschau über Edwards Triumph läuft.  Dies ist ein Porträt eines verbitterten Mannes, vergiftet von Abneigung gegen sich selbst und die Welt um ihn herum, aber mit einer Freude an schwarzem Humor. Seine ständigen Bemerkungen zum Publikum sind perfekt getimt – Spacey wäre ein großartiger Stand-up-Comedian – aber er achtet auch darauf, nicht zu dämonisch zu wirken. Richard genießt viel Loyalität seiner Adligen bei der Machtübernahme, und Spaceys Herzog ist in der Lage, den Charme aufzusetzen.  Bewertung: **** Was auf der Bühne ist Sam Mendes hat eine wunderschön klare, kohärente Modern-Dress-Produktion geschaffen, in der der Protagonist zum autokratischen Archetyp wird.  Doch der eigentliche Hype und die Aufregung entspringen Kevin Spaceys kraftvoller zentraler Darstellung.  Spacey stürzt das Olivier-Konzept von Richard dem satanischen Joker nicht radikal, wie es Sher und McKellen taten. Was er uns bietet, sind seine eigenen subtilen Variationen davon: ein Richard, bei dem instinktiver komischer Glanz von einer Machtgier begleitet wird, die aus intensivem Selbsthass geboren ist. Bewertung: **** The Guardian Es sind nun 12 Jahre vergangen, seit das Duo als Schauspieler und Regisseur zusammengearbeitet hat. Mendes' neue, eklektisch moderne Kostümproduktion von Richard III. (der das Schwanengesang des Bridge Project ist) zeigt, dass sich das Warten gelohnt hat.  Es gab zwar unheimlich charismatischere und beunruhigendere Darstellungen von Shakespeares machiavellistischem Bösewicht. Doch Spaceys Darstellung verbindet instinktiver, bühnenbestimmende Autorität mit schönen, trockenen Akzenten atemberaubender Untertreibung. Bewertung: **** The Independent

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By London Theatre Direct

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