#TheatreReporters: MASTERCLASS-REZENSION

Posted on
Wie Callas selbst werde ich mein Herz auf der Zunge tragen und es sofort zeigen – [**Masterclass**](https://www.londontheatredirect.com/musical/1024/Master-Class-tickets.aspx) ist ein meisterhaftes Theaterstück.
Terrence McNallys Stück nimmt die Form einer Meisterklasse an, basierend auf denen, die Callas 1970-71 an der Juilliard School (New York) unterrichtete, nur sechs Jahre vor ihrem frühen Tod 1977.  Drei Schüler sind ihre willigen Opfer, jeder singt Arien aus Opern mit starken weiblichen Figuren, für die Callas berühmt war – Amina aus La Sonnambula, Lady Macbeth und natürlich Tosca.  Im Gegenzug werden alle der zunächst zweidimensionalen Schüler durch Callas' harte Worte durch die Intensität der Musik gebrochen, die den Schmerz widerspiegeln, den Künstler ertragen müssen, um Perfektion zu erreichen.  Während sie singen, werden wir in Callas' Erinnerung versetzt, während sie über Schlüsselmomente ihres Lebens über Aufnahmen des echten Callas-Gesangs monologiert.  Die Callas auf der Bühne tritt stellvertretend durch die Schüler auf und erinnert sich an ihre vergangenen Erfolge und Misserfolge.  Sie spiegelt die Kraft der Oper als hohe Kunst wider, die tief verwurzelte Emotionen um der Aufführung willen zugänglich macht; Das Drama auf der Bühne spiegelt ein dramatisches Privatleben  wider. Aber was kostet Ruhm und Ruhm?  Wie wirkt sich das auf die Langlebigkeit einer Karriere aus?  Ist es besser, einen künstlerischen Höhepunkt erreicht und früh gestorben zu sein, als gar nie dorthin gekommen zu sein? **Terrence McNally** erforscht diese Ideen geschickt mit einem überraschend humorvollen und witzigen Drehbuch, das jedoch vor allem auf **Tyne Daleys** komisches Timing in ihrer Darstellung der geplagten Callas zurückzuführen ist.  Masterclass ist nicht streng biografisch, aber Elemente aus Callas' Leben werden in das Drama eingebracht, um eine komplexe Geschichte zu enthüllen – "aber das ist eine andere Geschichte", wiederholt sie oft.  Manchmal wirkt es weniger naturalistisch, und die Abschweifungen und der Gedächtnisgebrauch sind offensichtliche dramatische Mittel.  Doch diese Momente lassen die Musik in den Vordergrund treten, sodass das Drama mit dem Orchester atmen und anschwellen kann – wie die Oper selbst.  Daly singt nicht – natürlich kann nichts mit Callas selbst mithalten.  Ihre Schüler hingegen (Dianne Pilkington, Naomi O'Connell und Garrett Sorenson) singen nicht nur hervorragend, sondern wir erleben auch das Wachstum ihrer individuellen Charaktere unter der Anleitung von Callas.  Jeder wird live auf der Bühne von Jeremy Cohens recht süßem Repetiteur begleitet, der eine nicht ganz so geheime Bewunderung für Callas hegt. Entscheidend für den Erfolg der Produktion ist Dalys fesselnde und fesselnde Darbietung.  Sofort beherrscht sie die Bühne, indem sie das Publikum direkt anspricht, als wären wir Teil einer echten Klasse.  Aber das ist kein Nachahmungsstück.  Ihre Callas ist eine oxymoronische, menschliche Figur – gleichermaßen zickig, ätzend Diva und liebenswert gebrochen, was uns einen Einblick in die Frau hinter der Persona und der Zusammensetzung von 'La Divina' gibt.  Daly bietet eine Meisterklasse im Schauspiel: Wie Callas spielt sie nicht, sie "fühlt" und, entscheidend, auch das Publikum spürt jedes ihrer Worte. Masterclass-Rezension eingereicht vom Gastblogger [****](https://www.londontheatredirect.com/musical/1024/Master-Class-tickets.aspx) [**@ed_nights**](https://twitter.com/#!/ed_nights)

Tagged as


By London Theatre Direct

London Theatre Direct ist einer der führenden Anbieter von Theaterkarten im Vereinigten Königreich und bringt das Publikum der Magie der Bühne näher.