London Theatre Review: Ein Geschmack von Honig in den Trafalgar Studios

Published on 11 December 2019

Wenn eine Jazzband auf der Bühne steht und die Atmosphäre rau und gedämpft ist, weiß man, dass man eine gute Zeit erwartet.  Ich fuhr zu Trafalgar Studios, um einen Blick auf A Taste of Honey zu werfen, das Kitchen-Sink-Drama, das hauptsächlich die Geschichte von Mutter Helen erzählt (ein prächtiges Drama) Jodie Prenger) und Tochter Jo (Gemma Dobson). Von einer abgehalfterten Beziehung und einem anderen Ort zum nächsten geschleppt, liegt die Magie im Dialog und der Chemie zwischen Jo und Helen, mit liebenswerten Zwischenspielen der Männer in ihrem Leben.

Gemma Dobson und Jodie Prenger in A Taste of Honey in Trafalgar Studios

Prenger passt in dieser Rolle sehr gut, sie hat die rauchige Stimme, um mit Tiefe und Integrität zu vermitteln, was sie sagen will, und macht deutlich, dass man nicht immer Worte braucht, um seine Sichtweise zu vermitteln. Dobson bleibt jedoch in ihrer Rolle stark und bringt eine zurückhaltende Nuance von Schmerz und Liebe zu ihrer Mutter in gleichem Maße ein – das ständige Gezanke verbirgt keineswegs die sehr reale, intime Liebe zwischen den beiden. In ihrer Darstellung von Jo gelingt es Dobson, die Verzweiflung und Erschöpfung zu finden, die ein junges Mädchen mitten in der Pubertät, der ersten Liebe und den ausschweifenden Stimmungsschwankungen erlebt, mit einer gewissen Leichtigkeit.

Da dies kein neues Theaterstück ist, ist es gut umgesetzt und enthält heute relevante Themen wie Rassismus, Armut und Homosexualität, was beweist, dass es ein Stück ist, das die Zeit überdauert und diese Adaption gut dient.  Dies ist ein zum Nachdenken anregendes Stück, das sich auf jeden Fall lohnt.


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Kay Johal

By Kay Johal

Kay liebt besonders Musicals und hat eine Leidenschaft fürs Schreiben.