Liebesdreiecke in Noel Cowards Stück Volcano

Published on 20 August 2012

Volcano ist ein faszinierendes, lange verschollenes Stück von Noel Coward, das er 1956 schrieb und dann unterdrückte, weil er glaubte, es würde die Freunde, auf denen es basiert, entfremden. Es gibt zahlreiche Liebesdreiecke und eine Flut witziger Einzeiler.

Jenny Seagrove ist die Gutsbesitzerin Adela, die in den charmanten Guy (gespielt mit Raffish Cool von Jason Durr) verliebt ist. Kein Wunder, dass Coward zweimal über dieses Porträt von Fleming nachdachte.

Guy, eine Mischung aus 007 und Don Juan, lebt dafür, jede Frau zu verführen, die er trifft. Er ist meist weltgewandt, aber "so subtil wie ein Feuerwehrauto", wenn es um Sex geht.

Adelas jüngere Freundin Ellen kommt an. Der Typ unterhält sie bald. Dann fliegt seine eiserne Frau Melissa (Dawn Steele) aus London ein: Sie ist an seine Serienromanzen gewöhnt ("Ich weiß, ich benehme mich schlecht", gibt er zu, als sie sich kurz umarmen).

Bis jetzt sehr vornehm. Die lodernden Leidenschaften werden von englischer Zurückhaltung mit steifer Oberlippe verborgen.

Bühnenbildner Simon Scullion macht einen beeindruckenden Job mit den Strahlen und flackernden Lichtern des Grollens. Die verängstigten Hausgäste stehen vor schwierigen Entscheidungen: Weglaufen? Bleiben? Und mit wem?

Volcano läuft bis zum 29. September im Vaudeville Theatre.

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