Motown: Das Musical, das London auf der Straße zum Tanzen bringt
Published on 15 May 2015
Seit letztem Jahr kursieren Gerüchte, dass der Broadway-Hit Motown: The Musical bald im West End erscheinen könnte. Anfangs wurde spekuliert, dass die Show diesen Sommer im Dominion Theatre We Will Rock You ersetzen würde. Nun, es stellt sich heraus, dass dieser Teil falsch war – aber der Rest trifft genau zu, denn heute wurde bekannt gegeben , dass Motown: The Musical im Februar**** 2016 ins Londoner Shaftesbury Theatre kommt.
Motown: The Musical ist das neueste Jukebox-Musical, und viel größer gibt es kaum. Wenn Sie die rund 40 Hits in Let It Be beeindruckend fanden, denken Sie noch einmal nach; Motown bietet mehr als 50 klassische Songs von Größen wie Diana Ross, Stevie Wonder, Marvin Gaye und Michael Jackson, unter vielen anderen. Basierend auf der wahren Geschichte von Berry Gordy enthüllt die Sendung, wie dieser junge Mann aus Detroit eines der einflussreichsten Musiklabels der Welt gründete und unzählige zukünftige Legenden entdeckte – dann bringt sie diese Legenden für die ultimative Feier zusammen.
Die Show war bereits ein Broadway-Erfolg und startete 2013 mit dem brillanten Brandon Victor Dixon – der später für seine Rolle in der West-End-Produktion von The Scottsboro Boys eine Olivier-Nominierung erhielt – in der Rolle des Gordy. (Ich hoffe insgeheim, dass er hier seine Rolle wieder einnimmt...) Nach vier Tony Awards startete Motown im vergangenen Jahr eine nationale Tournee und wird im Juli an den Broadway zurückkehren. Und jetzt können wir hier in London beim Spaß mitmachen.
Motown wird im Februar nächsten Jahres das ausscheidende Memphis im Shaftesbury Theatre ersetzen – und wie in Memphis wird es wohl jeden Abend das Publikum auf den Beinen bringen. Tatsächlich kann ich mir bei so vielen Songs, darunter Hits wie 'Ain't No Mountain High Enough', 'ABC' und 'Dancing In The Street', kaum vorstellen, dass es viele Möglichkeiten geben wird, sich hinzusetzen. Es scheint auch nicht viel Zeit für Erzählungen zu geben – aber andererseits, wenn der ganze Sinn der Geschichte die Musik ist, wie könnte man sie besser erzählen, als die Melodien für sich sprechen zu lassen?
