Rezension: Eric und Little Ern im Vaudeville Theatre ★★★ ☆☆

Published on 22 November 2013

Direkt aus Edinburgh, Eric and Little Ern hat im Vaudeville Theatre des West End für eine begrenzte achtwöchige Spielzeit eröffnet. In der Produktion spielen Jonty Stephens und Ian Ashpitel, die die Show ebenfalls erschaffen haben.

Während The Eric and Little Ern eine Feier der Karriere des Duos ist, versucht es, nicht nur eine Tributshow zu sein. Morecambe- und Wise-Fans werden im Himmel sein, denn Stephens und Ashpitel haben offensichtlich viel recherchiert, die Details ihrer Darstellungen sind exquisit. In der Sendung sehen sie ziemlich anders aus als Eric und Ern, aber auf der Bühne erwecken sie das Comedy-Duo zum Leben.

 
Das Stück beginnt damit, dass Ernie in einem Krankenhausbett liegt, bevor er 1999 stirbt. Er wird von Eric besucht, der vierzehn Jahre zuvor verstorben ist. Der erste Akt beleuchtet ihre dreiundvierzigjährige Beziehung von der Jugend bis zu ihrem übernachteten Erfolg und Erics Tod. Obwohl der erste Akt durchgehend witzig ist, fehlt ihm die Richtung, er wirkt etwas statisch und das Bühnenbild ist einschränkend.
 
Glücklicherweise ist der zweite Akt deutlich stärker und wird im Aufführungskontext aufgeführt. Ich fühlte mich beim Anschauen des Stücks wohler und stellte fest, dass das Tempo selten langsamer wurde. Erics und Erns Schlagabtausch sind unbezahlbar und ihr Humor zeitlos. Fans werden keine bessere Tribut-Act finden und werden in Erinnerungen bleiben. Eric and Little Ern endet mit einer fröhlichen Version von 'Bring Me Sunshine' und bietet etwas mehr als anderthalb Stunden harmlosen Spaß.
 
★★★☆☆
 
Rezension von Andrew Tomlins
Rezension am Dienstag, 19. November 2013
Eric and Little Ern läuft bis zum 12. Januar 2014 im Vaudeville Theatre
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