Rezension: Pretty Woman (Savoy Theatre) – Großer Fehler. Riesig...
Published on 6 August 2021
...wenn Sie diese Show verpassen. Pretty Woman, jetzt untergebracht im luxuriösen Savoy Theatre erzählt uns die Geschichte vom Tellerwäscher zum Reichtum, untermalt von spektakulärer Musikbetreuung von Bryan Adams und begeistert uns mit Nostalgie aus den 80ern/frühen 90ern.

Das ist aus allen Gründen eine großartige Show: ein Date-Abend mit deinem Partner, ein Mädelsabend mit den Damen, ein Wohlfühlabend vor dem Start und natürlich wäre ein Junggesellinnenabschied ohne einen Schlag von Roy Orbinsons Hit nicht komplett.
In der titelgebenden Rolle ist Aimee Atkinson gleichermaßen niedlich und liebenswert, ihre Stimme zeigte sich am besten, für mich war es in 'I Can't Go Back', ihre Vivian zu Danny Macs Edward war ein Meisterwerk. Mac hat jede Nuance von Edward im Überfluss, von der Distanziertheit über das Verlieben bis hin zur Geschmeidigkeit und Verletzlichkeit eines Mannes, der alles hat, aber nichts – und beweist, dass Love Is All You Need ist.
Bar Harms (mehrere Rollen) und Rachel Wooding (Kit De Luca) bieten eine starke Unterstützung für eine solide Besetzung. Viel wird auf die sofort erkennbaren Outfits gesprochen, die Vivian trägt: das berüchtigte rote Kleid, das gepunktete Kleid und die kniehohen Stiefel. All diese wurden fast makellos nachgebildet und dem Set wurde Aufmerksamkeit geschenkt, wobei jedes Requisit das nächste ergänzte.
Das ist eine Show, die du auf jeden Fall sehen solltest!

By Kay Johal
Kay liebt besonders Musicals und hat eine Leidenschaft fürs Schreiben.

