Der amerikanische Plan fesselt das Publikum St James' Theatre
Published on 10 July 2013
Der American Plan wurde kürzlich an The St James' Theatre aus Bath übertragen, in der Hoffnung, die jüngsten Erfolge von Fences und Relatively Speaking anzuknüpfen.
The American Plan, die neueste erfolgreiche Produktion mit Wurzeln im Theatre Royal Bath, folgt Fences und Relatively Speaking ins West End und in dessen neues Zuhause im St James Theatre für eine streng begrenzte Spielzeit.
Geschrieben vom Tony-prämierten Dramatiker Richard Greenberg, folgt The American Plan Lili, einer schwierigen 20-Jährigen, die sich in einem Ferienort gefangen fühlt, wo sie den Sommer bei ihrer Mutter verbringt.
Dann kommt der gutaussehende Nick, ein junger Mann aus dem Hotel auf der anderen Seite des Sees, der einen Nachmittag mit Lili verbringt. Sie wird schnell abhängig von seiner Gesellschaft und tut große Anstrengungen, um ihn von seiner Freundin Mindy zu trennen, um ihn für sich zu behalten. Liebe blüht auf, aber als ein weiterer Mann ins Spiel geworfen wird, stellt sich heraus, dass Mindy das geringste Problem von Lili ist.
Emily Taaffe schafft es gut, die Komplexität von Lilis Figur einzufangen, die zugleich eine zerbrechliche und instabile Figur und eine egoistische Manipulatorin voller Exzentrik ist. Die Anwesenheit von Luke Allen-Gales charmantem Nick bringt eine gewisse Ruhe mit sich und bietet eine Flucht vor ihrer herrischen Mutter und den beunruhigten Gedanken in ihrem Kopf.
Während jedes Mitglied des fünfköpfigen Ensembles, zu dem auch Dona Croll als Evas fürsorgliche Haushälterin Olivia gehört, eine überzeugende Leistung abliefert, stiehlt Diana Quick als Lilis diktatorische Mutter Eva, die Humor aus ihrer Vergangenheit als deutsch-jüdische Flüchtling schöpft, die Show stiehlt. Mit einem 'Helen-Mirrenesque'-Gefühl königlicher Überlegenheit bewegt sich Quick über die Bühne und bringt ihre Texte mit einem amüsant strengen Akzent vor, der dieses Drama über Sexualität, Klasse und familiäre Beziehungen mit einem kraftvollen Humor durchsetzt.
Jonathan Fensoms schlichtes Bühnenbild ruft die Seeuferkulisse wunderschön hervor; der abfallende hölzerne Jetty erzeugt Reflexionen auf dem dunklen, glänzenden Boden, als wäre er von Wasser umgeben, doch dies weicht schließlich einer weniger idyllischen Kulisse, die die Melancholie des Stücks widerspiegelt.
By London Theatre Direct
London Theatre Direct ist einer der führenden Anbieter von Theaterkarten im Vereinigten Königreich und bringt das Publikum der Magie der Bühne näher.
