The Bodyguard: Knight verdient sich von Anfang an ihre Hauptrolle, aber der Geschichte fehlt die Tiefe

Published on 12 August 2016

The Bodyguard im Dominion Theatre mit Beverly Knight und Ben Richards beginnt mit einem ziemlich wörtlichen Knall. Die Geschichte eines Pop-Phänomens, das von einem obsessiven Fan bedroht wird, ist für eine zweite Aufführung ins West End zurückgekehrt und ist Vor vollen Häusern zu spielen.

Die Show enthält viele bekannte Songs, darunter die Powerballade 'I Will Always Love You', der Knight mehr als gerecht wird. Tatsächlich erhält sie im gesamten Stück, schon bei der allerersten großen Produktionsnummer, ihre Hauptrolle.

Die Show ist vollgepackt mit vielen Produktionselementen, Feuer, Rauch, einem Aufzug, beweglichen Bühnenbildern und einem Bogen aus Spiegelkugeln, um nur einige zu nennen. Sie tragen alle zum Glamour der fiktiven Superstar Rachel Marron bei.

Mit einer hervorragenden Hauptdarstellerin, unterstützt von einem wunderbaren Ensemble, Hits und all den Besonderheiten einer West-End-Show ist leicht zu verstehen, warum das so attraktiv ist. Sicherlich dürfen wir die Fans des Originalfilms nicht vergessen, die die Pilgerreise unternehmen, um ihn live auf der Bühne zu sehen. Abgesehen davon muss ich gestehen, dass ich die Show etwas enttäuscht verlassen habe.

Das heißt nicht, dass mir die Serie nicht gefallen hat. Ich fand, es war eine sehr gute Produktion, aber wo ich mir mehr gewünscht hätte, sind nicht die auffälligen Bühneneffekte, sondern die Geschichte. Die Entwicklung zwischen Knights Popstar und ihrem neuen Bodyguard war mangelhaft und schien schnell zu verlaufen, um die nächste Show-Stopp-Nummer zu ermöglichen. Die Feindseligkeit zwischen den beiden und die daraus resultierende Beziehung hätten meiner Meinung nach mehr Tiefe gebraucht.

Gleiches gilt für die Geschichte des Stalkers. Ich hätte mir etwas mehr Intrige und Geheimnisse gewünscht, vielleicht noch ein paar weitere Beinahe-Treffer, bevor wir ihn sehen. Erlaube ihm, noch ein wenig im Schatten zu leben, bevor er enthüllt wird. Die Verwendung eines Videos, in dem er ein gestohlenes Kleid trägt und eine drohende Notiz schreibt, war eine nette Note, aber ich denke, hätten wir sein Gesicht nicht gesehen, hätte das die Drohung verstärkt und die Spannung noch verstärkt.

Trotz dieser Gedanken gehöre ich zur Minderheit. Das Publikum liebte die Show und viele kehren immer wieder zurück, um ihre Lieblingslieder zu hören und ihr 'One Moment in Time' noch einmal zu erleben.

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Harrison Fuller

By Harrison Fuller

Theaterleiter, Schriftsteller, Schöpfer.