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Kinder unter 5 Jahren werden nicht aufgenommen
Performance Dates
10 February - 10 May 2025
Run time: 2hrs 40mins
Includes interval
1 reviews
Von Bridgerton bis zum Bridge Theatre spielt Jonathan Bailey Richard II. in Nicholas Hytners kühner Neuinterpretation des Shakespeare-Klassikers. Reign im Theater für eine streng begrenzte Spielzeit – buchen Sie noch heute Ihre offiziellen Tickets.
Richard II. ist charismatisch, wortgewandt und von seinen Freunden geliebt. Und ein katastrophaler König – unehrlich, launisch und politisch unfähig.
Das ewige Problem hallt über die Jahrhunderte nach: Wie geht man mit einem Herrscher um, der ein festes Recht auf Herrschaft hat, aber darauf aus ist, das von ihm geführte Land zu zerstören.
Shakespeares subtiles, mehrdeutiges und schönes Stück zeigt das feudale England an der Schwelle zur Moderne, während ein göttlich sanktionierter Monarch in der Gestalt von Henry Bolingbroke mit dem hartnäckigen Pragmatismus der realen Autorität konfrontiert wird.
Jeder unter 16 Jahren muss von einem Erwachsenen im Alter von 18 Jahren begleitet werden+

Jungs und Puppen haben Könige und Herzöge im Bridge Theatre Platz gemacht, wo Jonathan Bailey in seiner ersten Bühnenrolle seit Wicked und Bridgerton herrscht.
Kein Unbekannter bei Shakespeare (Bailey trat lange vor seinem Abstieg auf der Yellow Brick Road in Wicked bei der RSC auf der Tafel), erscheint der Olivier-Preisträger im Mittelpunkt der Bühne, getaucht in ein dekadentes Licht von drei großen Kristallkronleuchtern – ein falscher Heiligenschein über ihm. Die Titelfigur im weniger gespielten 'Henriads', Richard II. (Bailey), glaubt, er sei Jesus. Dass er göttliches Recht hat. Aber wenn wir sehen, wie das engelsgleiche Bild schnell verschwindet, als er aus dem Licht tritt und die Bühne (oder nach hinten, es ist schließlich im Runden) stürmt, um seine Krone zu beanspruchen, sehen wir, dass er einfach wahnhaft ist.
Er sitzt in einem Meer aus schwarzen und goldenen Möbeln, groß und prunkvoll. Die Einrichtung, ausgewählt vom Bühnenbildner Bob Crowley, könnte problemlos in ein Hotelzimmer im Trump Tower passen. Diese visuelle Parallele gibt den Ton für einen König an, der – wie Präsident Trump – vor allem Bewunderung und Bekanntheit bewundert, Meinungen ändert, um sich einzuschmeicheln oder einfach seine eigene Langeweile zu lindern. Baileys Richard ist berauscht von seinem eigenen göttlichen Recht, weist seine Berater ab und ist von Anspruchsdenken geblendet – ein gefährlicher Cocktail, der letztlich seinen Untergang in Gang setzt. Als er seinen Cousin Henry Bolingbroke verbannt und dessen Erbe aus dem Krankenhausbett seines Onkels beschlagnahmt (und das feiert, indem er die Trauben des Toten verschluckt), beginnen sich die Risse in seiner Herrschaft zu zeigen und ebnen den Weg für eine Rebellion.
19 Feb, 2025 | By Sian McBride